BRASILIANISCHER STURMER MARCOS LEONARDO STELLT 4 MIO. € BEI, UM TRANSFERLÜCKE ZU BAYERN MÜNCHEN…

BRASILIANISCHER STURMER MARCOS LEONARDO STELLT 4 MIO. € BEI, UM TRANSFERLÜCKE ZU BAYERN MÜNCHEN ZU SCHLIESSEN

 

Der brasilianische Stürmer Marcos Leonardo hat einen beispiellosen Schritt unternommen, um seinen Wechsel vom saudischen Erstligisten Al-Hilal zu den Bundesligariesen Bayern München durchzusetzen. Er soll 4 Millionen Euro aus eigenen Mitteln beisteuern, um den von Al-Hilal geforderten Ablösesatz von 64 Millionen Euro zu erreichen – nachdem der deutsche Verein zunächst 60 Millionen Euro geboten hatte.

 

Der 23-Jährige war seit seinen herausragenden Leistungen in Saudi-Arabien mit einem Wechsel in den europäischen Spitzenfußball in Verbindung gebracht worden. In der vergangenen Saison erzielte er 17 Tore und bereitete zwei weitere in 24 Ligaspielen vor. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte er mit einem Doppelpack gegen Manchester City bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft.

 

Al-Hilal, das Leonardo im September 2024 für 40 Millionen Euro von Benfica verpflichtet hatte, hatte an seiner Bewertung von 64 Millionen Euro festgehalten. Als Gründe wurden sein Langzeitvertrag bis 2029 und seine Bedeutung für die Mannschaft unter Trainer Simone Inzaghi genannt. Bayern München hatte hingegen ihr Angebot zunächst auf 60 Millionen Euro begrenzt und die Summe als Ausdruck der aktuellen Marktdynamik und des Entwicklungspotenzials des Spielers gesehen.

 

Um die Pattsituation zu lösen, hat Leonardo zugestimmt, 4 Millionen Euro in den Ablösesatz einzuzahlen – wodurch Bayern Al-Hilals Forderungen erfüllen kann. Der Schritt ebnet den Weg für die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über die persönlichen Vertragsbedingungen. Der Transfer soll zum Saisonende 2025/2026 abgeschlossen werden.

 

Bayerns Sportdirektor Max Eberl hatte die Stärkung der Angriffsoptionen des Vereins schon lange als Priorität definiert. Leonardo ist vielseitig einsetzbar – er kann mit beiden Füßen abschießen und den Spielaufbau effektiv unterstützen – und passt damit zur taktischen Vision von Trainer Vincent Kompany. Auch der Wunsch des Brasilianers, in der UEFA Champions League mitzuspielen und sich um einen Platz in der brasilianischen Nationalmannschaft zu bemühen, hat seinen Einsatz für den Transfer vorangetrieben.

 

Al-Hilals Haltung wurde angeblich auch durch die Vorschriften der Saudi Pro League beeinflusst, die die Anmeldung ausländischer Spieler auf acht begrenzt. Der Verein muss einen Platz freimachen, um potenzielle Neuzugänge vom FC Inter Mailand anzusprechen.

 

Obwohl die persönlichen Vertragsbedingungen noch nicht abschließend geregelt sind, geben Quellen bekannt, dass Leonardo zu einer wettbewerbsfähigen Gehaltsstruktur bei Bayern offen ist – mit leistungsabhängigen Prämien, die an Tore und Titel gekoppelt sind.

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