Ich habe sie mit dem Tor zum Schweigen gebracht“ — El Mala erklärt…

„Ich habe sie mit dem Tor zum Schweigen gebracht“ — El Mala erklärt seine Derby-Jubelgeste angesichts der Unruhen nach dem Spiel

 

KÖLN, DEUTSCHLAND – Saïd El Mala hat sich zu seiner leidenschaftlichen Jubelgeste geäußert, die auf sein entscheidendes Siegtor in der 67. Minute des 101. Rheinderbys am Sonntag folgte — einem 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach — und zugleich zu den schweren Ausschreitungen Stellung genommen, die das Spiel im RheinEnergieStadion überschatteten.

 

 

 

Warum er so gefeiert hat

 

Zu dem umstrittenen Moment sagte der 20-jährige Star und Mann des Spiels:

 

„Während des ganzen Spiels hörte ich aus dem Gästebereich ständig Beleidigungen gegen mich. Ich habe mich entschieden, nicht darauf zu reagieren — ich blieb fokussiert und diszipliniert. Aber als der Ball im Netz landete, dachte ich nur: Damit antworte ich euch. Ich habe nicht mit Worten geantwortet — sondern mit dem Tor. Ich habe sie alle zum Schweigen gebracht.“

 

El Mala ergänzte, dass seine Geste auch eine Reaktion auf das Verhalten der Gladbacher Spieler gewesen sei:

 

„Ich habe gesehen, wie ihre Spieler nach ihrem Tor vor unseren Fans gefeiert haben. Da fand ich es nur fair, dieselbe Leidenschaft zu zeigen. Nicht mehr und nicht weniger.“

 

 

 

Ein Abend voller Dramatik und Sorge

 

Das Spiel selbst war intensiv: Ísak Jóhannesson brachte Köln in Führung, Joe Scally glich für Gladbach aus, und El Mala erzielte den Siegtreffer. Doch das Fußballgeschehen wurde von schweren Vorfällen in den Tribünen überschattet: Gästefans versuchten, Absperrungen zu durchbrechen, Feuerwerkskörper wurden in Menschenmengen geworfen, sechs Personen wurden verletzt — darunter ein Kind und drei Polizisten. Die Behörden bestätigten mehr als 200 Festnahmen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen.

 

 

 

Verurteilung und Einordnung

 

Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder verurteilte das Werfen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Familien und Kindern aufs Schärfste und nannte es „gefährlich und inakzeptabel“. El Mala, der mit 44 % der Stimmen zum Spieler der Saison 2025/26 gewählt wurde, nahm die Sorgen ernst, steht aber zu seinen Gefühlen auf dem Platz:

 

„Fußball ist Leidenschaft. Aber er darf niemals gefährlich werden. Meine Feier war auf dem Rasen — dort wird das Spiel gespielt. Was in den Tribünen passiert, ist eine andere Sache, und das macht mir Sorgen.“

 

Ein Derbysieg, der für Glanz und für Schmerz steht — aber für El Mala gilt: „Der Fußball soll sprechen.“ ❤️⚽🦏

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