Hannover 96 empfängt Dynamo Dresden – späte Pleite für die Gäste, Daferner fällt aus
Der Cheftrainer von SG Dynamo Dresden, Thomas Stamm, hat bestätigt, dass Stürmer Christoph Daferner das 2. Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Hannover 96 in der Heinz-von-Heiden-Arena verpassen wird. Dies stellt für die Gäste nur einen Tag vor Anpfiff einen erheblichen Rückschlag dar. Der 27-Jährige wird aufgrund von Konditionsproblemen nicht in der Startelf stehen – Stamm erklärte, er sei entweder auf der Bank oder fällt komplett aus.
„Es ist herzzerreißende Nachricht für uns“, sagte Stamm auf einer Pressekonferenz heute früh. „Christoph war in dieser Saison ein Pfeiler unseres Angriffs, und seine Präsenz auf dem Platz macht einen großen Unterschied für unser Spiel. Wir mussten unsere Pläne kurzfristig anpassen, aber wir vertrauen darauf, dass die Spieler die Lücke füllen werden.“
Daferner hat sich in zwei verschiedenen Spielzeiten bei Dynamo Dresden zu einem der einflussreichsten Stürmer des Vereins entwickelt. Während seiner Leihgabe in der Saison 2024/25 erzielte er 18 Tore in 39 Einsätzen und trug entscheidend zur Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga bei. In dieser Saison konnte er seine Leistungen fortsetzen: In 14 Spielen erzielte er fünf Tore und bereitete ein weiteres vor. Mit seiner Luftüberlegenheit und seiner treffsicheren Abschlussweise zählt er zu den besten Stürmern der Liga in wichtigen Angriffskennzahlen – sein Anteil an Schussversuchen und gewonnenen Luftduellen liegt unter den Kollegen in der Position bei jeweils den besten 14 Prozent bzw. 13 Prozent.
Der Zeitpunkt könnte für Dynamo Dresden nicht ungünstiger sein: Der Verein liegt mit 21 Punkten aus 22 Spielen auf Platz 17 der Tabelle und verlor das letzte Heimspiel mit 2:1 gegen Elversberg. Gegner Hannover 96 ist in überzeugender Form, aktuell auf Platz 4 mit 41 Punkten und ungeschlagen in den letzten vier Spielen – darunter ein spannender 3:2-Auswärtssieg gegen Hertha BSC in der jüngsten Begegnung.
Der Angriff von Hannover wird von Benjamin Källman angeführt, der in dieser Saison 13 Tore erzielte. Unterstützt wird er vom Flügelspieler Noah Weisshaupt und dem Spielmacher Noel A Seko-Nkili, der fünf Vorlagen vorzuweisen hat. Die Gastgeber erzielten bisher 41 Ligatore, im Schnitt 1,86 pro Spiel, während Dynamo Dresden 32 Tore mit einem Durchschnitt von 1,45 pro Partie erzielte.
Die Direktvergleiche zwischen den beiden Mannschaften sind ausgeglichen: In den letzten sechs Begegnungen gewann Hannover drei Mal, es gab zwei Unentschieden und ein Niederlage. Das jüngste Duell im September 2025 im Rudolf-Harbig-Stadion endete 2:2. Mit Daferner außen vor muss Dynamo Dresden auf Stürmer wie Alexander Rossipal und Vincent Vermeij setzen – beide erzielten in den letzten 10 Spielen je drei Tore – um der Abwehr von Hannover 96 Gefahr zu drohen.
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