Hoeneß verkündet Schlag: Stuttgart muss auf Andrés und Nartey für Celtic-Play-off verzichten
GLASGOW – 18. Februar 2026 – VfB-Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß hat bestätigt, dass die wichtigen Mittelfeldspieler Chema Andrés und Nikolas Nartey das erste Spiel der K.-o.-Play-offs der UEFA Europa League gegen Celtic am kommenden Tag im Celtic Park verpassen werden. Er beschrieb das doppelte Ausfallrisiko als „herzzerreißenden Rückschlag“ für seine Mannschaft.
Der deutsche Verein reist nach Schottland, um sich vor dem Rückspiel in Stuttgart am 26. Februar einen Vorteil zu sichern, muss jedoch auf zwei einflussreiche Kräfte im Mittelfeld verzichten. Der 20-jährige spanische Abwehrmittelfeldspieler Andrés, der im vergangenen Sommer von Levante wechselte, fehlt seit Ende Dezember aufgrund eines anhaltenden Problems. Der 25-jährige dänisch-ghanaische Mittelfeldspieler Nartey – der sich im DFB-Pokal-Spiel gegen Holstein Kiel Anfang Februar eine Prellung zuzog – konnte rechtzeitig für das Duell nicht wieder gesund werden.
„Es ist nie einfach, wichtige Spieler zu verlieren, besonders vor einem Spiel dieser Größe“, sagte Hoeneß bei der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel. „Chema bringt Balance und körperliche Präsenz in unser Mittelfeld, während Nikolas Energie und taktisches Verständnis bietet. Ihr Fehlen wird spürbar sein, aber wir haben Qualität in der Tiefe und das Team ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen.“
Andrés hat in dieser Saison zehn Einsätze für Stuttgart absolviert, ein Tor beigesteuert und gehört mit 91 erfolgreichen Zweikämpfen zu den besten Ballgewinnern des Vereins. Nartey, der in der Saison 2025/26 14 Mal auf dem Platz stand, war eine konstante Größe im zentralen Mittelfeld und absolvierte in den Wettkampfspielen insgesamt 83,2 Kilometer Laufleistung.
Die Nachricht verstärkt die Sorgen in Stuttgart: Vier Spieler – Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav und Jeff Chabot – laufen bereits Gefahr, gesperrt zu werden, sollten sie in der Begegnung die dritte Verwarnung erhalten. Dennoch reist die Mannschaft in guter Form an: Nach einer achtspieligen Siegesserie, die von St. Pauli unterbrochen wurde, konnte sie ihr letztes Bundesligaspiel gegen den FC Köln mit 3:1 für sich entscheiden und beendete damit eine kurze Talfahrt.
Celtic kommt hingegen mit einer fünfspieligen Siegesserie ins Spiel und wird versuchen, den Heimvorteil auszunutzen. Die schottischen Giganten, die unter Martin O’Neill in seiner dritten Amtszeit stehen, liegen auf Platz drei der Scottish Premiership und haben in dieser Europa-League-Saison bereits Feyenoord und Sturm Graz geschlagen.
Stuttgart wird auf Alternativen im Mittelfeld wie Atakan Karazor und Angelo Stiller setzen, um die Lücke von Andrés und Nartey zu schließen. Stürmer Deniz Undav – der in seinen letzten fünf Spielen sechs Torbeteiligungen vorzuweisen hat – soll die Angriffslinie anführen.
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